Für den einfachsten Fall (kleines Netzwerk ohne exzessiven parallel Betrieb, nur Administrator-Rechte, Systemzeit über Webservice stets aktuell gehalten) sollten die folgenden Punkte ohne belang sein. Für diesen Fall hin wurde optimiert.
Dennoch sollten Sie dies durchlesen, um auftretende Probleme erkennen zu können.

  • Datum und Zeit der einzelnen Rechner im Netzwerk müssen so synchron wie möglich gehalten werden. Einige Funktionen stehen bei unsynchronen Rechnern nicht zur Verfügung, da diese auf der Vergabe von Zeitstempeln basieren.
    (Grund: leider basieren auch die Datenbank eigenen Zeitstempel auf der Zeit auf dem Client-Rechner und nicht auf der des Servers - dies kann in einer größeren Version mit anderer Datenbank geändert werden).
  • Diese Funktionen leiden an unsynchronisierten Rechnern:
    • Direkte Mitteilung der Änderungen aus dem Netzwerk
    • beschleunigte Vergabe eindeutiger Vorgangsnummern
    • automatische Lizenzfreigabe (es kann dazu kommen, dass ein Rechner nicht dauerhaft freigegeben werden kann, obwohl nur die erlaubte Anzahl von Lizenzen genutzt wird)
  • Beachten Sie, dass alle Rechner im Netzwerk auf die Datenbanken über einen identischen Account auf dem Server zugreifen (oder zumindest über gleichberechtigte Accounts).
    Andernfalls kann es dazu kommen, dass ein Benutzer mit höheren Rechten (z.B. Administrator Account auf dem Server) einen Benutzer mit geringeren Rechten aus der Datenbank ausschließt.
    (Grund: Augenblicklich an der Datenbank aktive Benutzer werden von der Datenbank in der .ldb Datei vermerkt. Der Zugriff auf diese Datei erfolgt über den Account mit dem der Benutzer auf dem Server angemeldet ist. Wird die .ldb Datei hierfür erst angelegt, so ist der die Datei anlegende Account auf dem Server der Eigentümer der Datei. Ein Account auf dem Server mit geringeren Rechten kann diese Datei dann nicht ändern. Daher bleibt diesem der Zugriff auf die Datenbank verwehrt... hier hat Microsoft leider nicht mitgedacht. Ich suche noch nach Möglichkeiten dieses Problem zu lösen. Evtl. über Vererbung der Zugriffsregeln des Freigabeordners?).
  • Als Anmelde-Informationen für den Server wird im Windows-Netzwerk standardmäßig der aktuelle Windows Benutzer mit dessen Passwort benutzt. Existiert kein gleichnamiger Account mit entsprechendem Passwort auf dem Server, so wird der Zugriff verweigert oder eine Aufforderung für Benutzername und Passwort angezeigt. Welcher Fall eintritt hängt vom Kontext ab.
    Es ist jedoch möglich für jeden Windows-Benutzers eines Rechners Anmeldeinformationen für einen Server zu hinterlegen. So kann jeder Benutzer über den selben Account auf den Server zugreifen...
    Gegebenenfalls müssen auf dem Server die Zugriffsrechte auf die Freigabe-Ordner angepasst werden.
    Bitte teilen Sie uns Ihre Lösung für diesen Bereich mit, damit andere Nutzer von Ihren Erfahrungen aus der Praxis profitieren.
  • Sollten Sie ein freigegebenes Verzeichnis löschen müssen und selbiges mit identischer Freigabe erneut anlegen wollen, so funktioniert dies unter Umständen nur, wenn alle anderen Rechner im Netzwerk abgemeldet/ausgeschaltet sind. Sie sollten nach der Löschaktion einen Neustart durchführen.
    (Grund: Unter XP gab es bei Löschaktionen inkonsitentes Verhalten von Seiten des Betriebssystems. In manchen Fällen war direktes Löschen ohne Neustart möglich, in anderen Fällen wurde nur das Verzeichnis, aber nicht die zugehörige Freigabe gelöscht. In letzterem Fall hat sich WinOffice beim erneuten Einrichten der Freigabe aufgehängt und war nur über den Taskmanager zu beenden.)

Bitte teilen Sie mir mit, falls Teile dieses Artikels zu unverständlich sind! Ich werde mich gerne um mehr Klarheit bemühen, wenn ich weiß, wo diese fehlt.
 
MFG
DotNetter

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