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FAQ (Häufig gestellte Fragen) - Netzwerk

Nach einigen Win10 - Updates wurden Netzwerkfreigaben zurückgesetzt, bzw. passwortgeschützte Netzwerkfreigaben eingeschaltet.
 
Das Reaultat daraus ist, daß dann die WinOffice pro Datenbank iim Netzwerk nicht mehr verfügbar ist
 
Abhilfe: Schalten Sie unter "Netzwerk -> erweiterte Freigabeeinstellungen -> Alle Netzwerke -> einfach kennwortgeschütztes freigeben" aus.


Die folgenden Einstellungen müssen im Zusammenhang mit Ihrem freigegebenen WinOffice pro 5 Datenordner vorgenommen werden:

  1. Beenden Sie WinOffice pro 5 auf allen Rechnern.
  2. Aktivieren Sie die "erweiterte Dateifreigabe" falls noch nicht geschehen:
    • Öffnen Sie den im Netzwerk freigegebenen WinOffice pro 5 Datenordner in einem Arbeitsplatzfenster.
    • Klicken Sie auf Menü "Extras -> Ordneroptionen".
    • Wechseln Sie auf das Register "Ansicht".
    • Entfernen Sie bei der Option "Einfache Dateifreigabe verwenden (empfohlen)" das Häkchen.
  3. Weisen Sie dem Datenverzeichnis den "Jeder" Benutzer mit den benötigten Rechten zu:
    • Klicken Sie mit der "rechten Maustaste" auf den im Netzwerk freigegebenen WinOffice pro 5 Datenordner.
    • Wählen Sie den Menüpunkt "Eigenschaften" aus.
    • Wechseln Sie auf die Registerseite "Freigabe".
    • Klicken Sie auf die Schaltfläche "Berechtigungen".
    • Fügen Sie den "Jeder" Benutzer hinzu und aktivieren Sie für diesen Benutzer "Vollzugriff".
    • Schließen Sie das Berechtigungsfenster mit der "OK" Schaltfläche.
    • Wechseln Sie auf das Register "Sicherheit".
    • Fügen Sie den "Jeder" Benutzer hinzu, falls dieser noch nicht vorhanden ist.
    • Geben Sie dem "Jeder" Benutzer Vollzugriff.

Jetzt können Sie von unterschiedlichen Arbeitsplätzen gleichzeitig mit WinOffice pro 5 arbeiten.


Der Server einer Netzwerk-Installation sollte nicht aus der "Home"-Familie der Windows Betriebssysteme stammen. Windows XP Home kennt Beispielsweise die erweiterte Netzwerkfreigabe nicht. Microsoft hat mit der "Home"-Familie bewußt eine Betriebssystem-Familie eingeführt, die günstiger ist, weil der Benutzer weiss, dass er keinen Server einrichten möchte...
 

Ein Großteil der Support Anfragen wegen Netzwerk-Problemen trat mit Windows XP Home als Server auf.
 

Wir werden zwar untersuchen, unter welchen Umständen XP Home als Server eingesetzt werden kann, dies kann derzeit aber nicht erste Priorität haben. Es handelt sich schließlich um eine bewußt von Microsoft eingebaute Beschränkung.
 

Aktuelle Erkenntnisse oder Erleichterungen die wir in WinOffice pro 5 integrieren können, werden wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten. Dennoch raten wir explizit von der Home-Familie als Server ab.


Was können Sie tun, um den XP-Home Rechner trotzdem als Server verwenden zu können?

Mit den folgenden beiden Tools können Sie auf "eigene Verantwortung" das "Eigenschaften" Fenster von Windows Verzeichnissen um das Register "Berechtigungen" erweitern.

... jetzt können Sie auch bei der Berechtigung für das im Netzwerk freigegebene Datenverzeichnis den "Jeder" Benutzer mit vollem "lese und schreibzugriff" zuordnen.


Gehen Sie wie folgt vor um den Einzelplatz in eine Serverinstallation umzuwandeln:

  1. Sichern Sie sich Ihre Datendatei "Wo5_Daten.lw" an einem sicheren Ort. Sie finden die Datendatei wie folgt:
    1. Klicken Sie auf "Start -> Programme -> WinOffice pro 5 -> Pflege -> Programm-Daten Ordner öffnen.
    2. Doppelklick auf den Ordner "Daten".
    3. Sichern Sie jetzt die Datei "Wo5_Daten.lw".
  2. Wechseln Sie eine Verzeichnisebene nach oben und löschen den gesamten Inhalt des "Wo5" Ordners.
  3. Starten Sie WinOffice pro 5.
  4. Sie erhalten jetzt wieder das Fenster für den ersten Start.
  5. Richten Sie einen Server ein, ohne Daten zu übernehmen.
    (Wählen Sie dabei entweder ein bereits von Ihnen freigegebenes Verzeichnis, oder belassen Sie das von WinOffice pro 5 vorgegebene Standardverzeichnis.)
  6. Warten Sie bis WinOffice komplett gestartet ist.
  7. Beenden Sie WinOffice pro 5.
  8. Kopieren Sie die unter 1.3. gesicherte Datei "Wo5_Daten.lw" in das unter 5. erzeugte freigegebene Verzeichnis und ersetzen Sie die dortige Datei mit der gesicherten Datei.
  9. Bitte überprüfen Sie, ob die Datendatei "Wo5_Daten.lw" und der "Daten" Ordner auf dem Server jeweils bei den "Sicherheitseinstellungen" und den "Freigabeeinstellungen" den "Jeder" Benutzer mit "vollem lese und schreibzugriff" zugeordnet hat.
  10. Falls Sie einen weiteren Rechner als Arbeitsplatzrechner anbinden wollen gehen Sie wie folgt vor:
    1. Löschen Sie auf dem weiteren Arbeitsplatzrechner das lokale Datenverzeichnis wie unter 1.1 - 2 beschrieben.
    2. Starten Sie dann WinOffice pro 5 auf diesem Rechner, wählen die Einrichtungsart "Arbeitsplatz" aus und binden sich an das freigegebene Datenverzeichnis an.

P.S.: Auf dem Serverrechner kann WinOffice pro 5 weiterhin als Arbeitsplatz verwendet werden.

Sie haben bei einer Installation von WinOffice pro 5 bei der Installation eines Arbeitsplatzes anstelle der Einsatzart "Arbeitsplatz" die Einsatzart "Einzelplatz" gewählt und wollen dies Rückgängig machen, bzw. den Arbeitsplatz nochmal neu installieren.

Gehen Sie in diesem Fall wie folgt vor:

A. Schritte auf dem Server

  • Vergewissern Sie sich, daß Ihre Daten auf dem Server liegen.
  • Überprüfen Sie das, indem Sie auf dem Server WinOffice pro 5 starten und dann über Menü "Hilfe - Über" in das "Über" Fenster wechseln.
  • Prüfen Sie, bei dem Eintrag: =============== Datenordner
    ob die Daten auf dem Server liegen.

B. Schritte auf dem Arbeitsplatzrechner

  1. Starten Sie jetzt WinOffice pro 5 auf dem Arbeitsplatzrechner.
  2. Wechseln Sie auch dort mit Menü "Hilfe - Über" in das "Über" Fenster.
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Datenordner öffnen...".
  4. Jetzt sollte ein Arbeitsplatzfenster mit dem Datenordner auf dem lokalen Rechner aufgehen.
  5. Lassen Sie das Arbeitsplatzfenster offen.
  6. Beenden Sie WinOffice pro 5.
  7. Deinstallieren Sie WinOffice pro 5 über "Start - Systemsteuerung - Software".
  8. Wechseln Sie in dem Arbeitsplatzfenster, das Sie in 4 geöffnet haben zwei Verzeichnisebenen nach oben.
  9. Benennen Sie jetzt den Ordner "Wo5" um in "Wo5_Alt".
  10. Installieren Sie WinOffice pro 5 und wählen Sie bei dem ersten Start anstelle von "Einzelplatz" "Arbeitsplatz" aus.
  11. Wählen Sie die Benutzerdatenbank auf dem Serverrechner aus.
  12. Wenn Sie nach beendeter Einrichtung des Arbeitsplatzes auf die Daten auf dem Server zugreifen können, dann löschen Sie den umbenannten Ordner "Wo5_Alt".

 
 

Für den einfachsten Fall (kleines Netzwerk ohne exzessiven parallel Betrieb, nur Administrator-Rechte, Systemzeit über Webservice stets aktuell gehalten) sollten die folgenden Punkte ohne belang sein. Für diesen Fall hin wurde optimiert.
Dennoch sollten Sie dies durchlesen, um auftretende Probleme erkennen zu können.

  • Datum und Zeit der einzelnen Rechner im Netzwerk müssen so synchron wie möglich gehalten werden. Einige Funktionen stehen bei unsynchronen Rechnern nicht zur Verfügung, da diese auf der Vergabe von Zeitstempeln basieren.
    (Grund: leider basieren auch die Datenbank eigenen Zeitstempel auf der Zeit auf dem Client-Rechner und nicht auf der des Servers - dies kann in einer größeren Version mit anderer Datenbank geändert werden).
  • Diese Funktionen leiden an unsynchronisierten Rechnern:
    • Direkte Mitteilung der Änderungen aus dem Netzwerk
    • beschleunigte Vergabe eindeutiger Vorgangsnummern
    • automatische Lizenzfreigabe (es kann dazu kommen, dass ein Rechner nicht dauerhaft freigegeben werden kann, obwohl nur die erlaubte Anzahl von Lizenzen genutzt wird)
  • Beachten Sie, dass alle Rechner im Netzwerk auf die Datenbanken über einen identischen Account auf dem Server zugreifen (oder zumindest über gleichberechtigte Accounts).
    Andernfalls kann es dazu kommen, dass ein Benutzer mit höheren Rechten (z.B. Administrator Account auf dem Server) einen Benutzer mit geringeren Rechten aus der Datenbank ausschließt.
    (Grund: Augenblicklich an der Datenbank aktive Benutzer werden von der Datenbank in der .ldb Datei vermerkt. Der Zugriff auf diese Datei erfolgt über den Account mit dem der Benutzer auf dem Server angemeldet ist. Wird die .ldb Datei hierfür erst angelegt, so ist der die Datei anlegende Account auf dem Server der Eigentümer der Datei. Ein Account auf dem Server mit geringeren Rechten kann diese Datei dann nicht ändern. Daher bleibt diesem der Zugriff auf die Datenbank verwehrt... hier hat Microsoft leider nicht mitgedacht. Ich suche noch nach Möglichkeiten dieses Problem zu lösen. Evtl. über Vererbung der Zugriffsregeln des Freigabeordners?).
  • Als Anmelde-Informationen für den Server wird im Windows-Netzwerk standardmäßig der aktuelle Windows Benutzer mit dessen Passwort benutzt. Existiert kein gleichnamiger Account mit entsprechendem Passwort auf dem Server, so wird der Zugriff verweigert oder eine Aufforderung für Benutzername und Passwort angezeigt. Welcher Fall eintritt hängt vom Kontext ab.
    Es ist jedoch möglich für jeden Windows-Benutzers eines Rechners Anmeldeinformationen für einen Server zu hinterlegen. So kann jeder Benutzer über den selben Account auf den Server zugreifen...
    Gegebenenfalls müssen auf dem Server die Zugriffsrechte auf die Freigabe-Ordner angepasst werden.
    Bitte teilen Sie uns Ihre Lösung für diesen Bereich mit, damit andere Nutzer von Ihren Erfahrungen aus der Praxis profitieren.
  • Sollten Sie ein freigegebenes Verzeichnis löschen müssen und selbiges mit identischer Freigabe erneut anlegen wollen, so funktioniert dies unter Umständen nur, wenn alle anderen Rechner im Netzwerk abgemeldet/ausgeschaltet sind. Sie sollten nach der Löschaktion einen Neustart durchführen.
    (Grund: Unter XP gab es bei Löschaktionen inkonsitentes Verhalten von Seiten des Betriebssystems. In manchen Fällen war direktes Löschen ohne Neustart möglich, in anderen Fällen wurde nur das Verzeichnis, aber nicht die zugehörige Freigabe gelöscht. In letzterem Fall hat sich WinOffice beim erneuten Einrichten der Freigabe aufgehängt und war nur über den Taskmanager zu beenden.)

Bitte teilen Sie mir mit, falls Teile dieses Artikels zu unverständlich sind! Ich werde mich gerne um mehr Klarheit bemühen, wenn ich weiß, wo diese fehlt.
 
MFG
DotNetter


Windows 7 Rechner können im Netzwerk mit älteren Betriebssystem Versionen betrieben werden. Dazu müssen alle Rechner der gleichen Arbeitsgruppe angehören. Es funktioniert also im Prinzip alles identisch wie bei den älteren Betriebssystemen.

Sonderfall WLAN:

Leider scheint dies bei Windows 7 nicht so unproblematisch, wenn der Windows 7 Rechner versucht über WLAN auf das Netzwerk zuzugreifen. Hierbei kommt ein Sicherheitsmechanismus ins Spiel: Man muss angeben, ob das WLAN öffentlich, privat oder beruflich ist... . Zusätzlich kann dann das "vereinfachte" Windows 7 Netzwerk über die Heimnetzgruppe angelegt werden, bzw. man kann diesem beitreten. Das Netzwerk über die Heimnetzgruppe gibt es aber erst ab Windows 7 Rechnern. Netzwerke mit älteren Betriebssystemen sollten identisch wie früher aufgebaut werden können. Dies war hier leider nicht auf Anhieb der Fall. Berichten im Internet zu Folge scheinen auch andere Probleme damit zu haben.

  • Ich habe bisher kein nachvollziehbares und nachhaltiges Vorgehen, wie ich den über WLAN angeschlossenen Windows 7 Rechner im "alten" Netzwerkverbund sichtbar machen kann, oder die Rechner des Netzwerkes auf dem Windows 7 Rechner.
  • Die Netzwerkeinbindung funktioniert auf Anhieb, sobald ich den Windows 7 Rechner nicht über WLAN, sondern über Netzwerkkabel einbinde.


Ich denke, dass sich die Erfahrungsberichte im Internet in der nächsten Zeit mehren werden. Vermutlich wird auch noch der ein oder andere Fix in Windows 7 die Situation verbessern. Ich werde diesen Artikel mit allen mir bekannten neuen Erkenntnissen erweitern.
Über Ihr Erfahrungen im gemischten Netzwerk mit WLAN sind wir dankbar.


MFG
DotNetter