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  • Die Firma

Frau Reingard Maier war die erste unserer Kunden, die sich auf unseren Aufruf gemeldet hat, um ihre ganz persönliche Erfolgsgeschichte zu erzählen.

Sie stellt wunderschöne Keramiken her - Figuren, Tiere, Gartenkeramiken, Plastiken und Gefäße (Besonderheiten z.B. sind ihre Ikebana-Gefäße und Urnen) und hat in ihrer Arbeit sowohl Erfüllung als auch Erfolg gefunden.

Tukan Blaue Raku-Vase Schildkröte Grauspecht

 

Hier ist das Interview, das wir mit ihr geführt haben:

 

N.P.: Frau Maier, ich bin schon bevor ich Sie angerufen habe in ein Fettnäpfchen getreten, ich habe Sie in der Mail gestern Abend mit Herr Maier angeschrieben...

Frau Maier: (lacht) Ach, das macht nichts, das passiert mir mit meinem Namen öfters...

 

N.P.: Ihr Betrieb heißt Keramik Werkstatt & Galerie Reingard Maier.

Frau Maier: Richtig.

 

N.P.: Wie viele Mitarbeiter haben Sie?

Frau Maier: Ich bin ein Ein-Frau-Betrieb.

 

N.P.: Ich dachte, Ihr Mann ist dabei?

Frau Maier: Er hilft mir, neben seinem Beruf, vor allem am Rechner. Da nimmt er mir die Arbeit ab.

 

N.P.: Ihre Galerie befindet sich in Aindling-Hausen, das ist nähe Augsburg.

Frau Maier: Richtig.

 

N.P.: Sie verkaufen ihre Keramiken vor Ort. Verschicken Sie sie auch?

Frau Maier: Ja, seitdem meine Keramiken im Internet präsent sind, immer mehr. Früher hatten wir hier verkauft und ich war mehr auf Märkten. Jetzt bin ich noch auf zwei Märkten im Jahr.

Einen Teil verkaufen wir hier und der Rest wird in alle Welt verschickt.

 

N.P.: In alle Welt?

Frau Maier: Ja, vor allem die Urnen verschicken wir europaweit, der Eisvogel geht oft nach Amerika...

Eisvogel

N.P.: Wie kommen denn z.B. die Kunden aus Amerika auf Sie?

Frau Maier: Ja, sie suchen... Über Google oder andere Suchmaschinen...

Natürlich ist auch viel Mund-zu-Mund-Propaganda dabei, manche haben Freunde im Ausland, denen sie bei Besuchen was mitbringen, und dann wollen deren Nachbarn auch was so Schönes haben.

Eisvogel fliegend

Aber bei den Urnen zum Beispiel sind wir bei Google und Bing ganz vorne.

Urne

N.P.: Wie lange brauchen Sie denn für die Herstellung von einem Ihrer Kunstwerke?

Frau Maier: Das kommt natürlich darauf an, was da hergestellt wird.

Wenn ich ganz aufwendige Teile für den Garten erschaffe, dauert das bis zu 2-3 Wochen.

Stier Nautilus-Schnecke Torso-Paintbrush

Das kleinste dauert eine halbe Stunde, also vor dem Einschieben in den Ofen.

Also grob von einer halben Stunde bis acht Stunden, und bis zu 2-3 Wochen.

 

N.P.: Wie haben Sie mit der Keramik angefangen?

Frau Maier: Die Keramik war zuerst Hobby. Ich bin von Beruf gelernte Bankkauffrau und irgendwann hat es sich herausgestellt, dass das nicht so meins ist. Zuerst habe ich es nebenbei gemacht. Hauptberuflich mache ich Keramik seit 22 Jahren.

Da ich keine Ausbildung hatte, habe ich den Meister durch die Anerkennung von der Akademie in München ersetzt...

 

N.P.: Das ist wie ein Diplom?

Frau Maier: Ja, da ich den Meister gebraucht hätte, habe ich die Fotos eingeschickt. Das Gremium der Akademie trifft sich ein Mal im Jahr, und mir wurde der Titel sofort beim ersten Versuch anerkannt.

 

N.P.: Sonst hätten Sie die Keramiken gar nicht herstellen dürfen?

Frau Maier: Herstellen schon, aber nicht verkaufen. Ja, damals war das so, jetzt ist es viel freier.

 

N.P.: Was ist für Sie das Besondere an Ihrem Unternehmen?

Frau Maier: Ich denke, dass ich Dinge mache, die kaum jemand anderer macht - so wie die Urnen, die Ikebana, oder die Tierwelt... Denn im allgemeinen ist es ja schwierig mit Keramik Geld zu verdienen.

Und der Erfolg liegt auch darin, dass ich alles selber per Hand mache und die Keramiken auch meine Handschrift tragen. Kaum jemand macht alles in Handarbeit. Meist sind es vorgefertigte Formen. Eine nach Schablone gemachte Figur kann nie so werden wie eine per Hand gemachte, da fehlt einfach die Lebendigkeit. Und auch wenn andere versuchen, manche Teile von mir zu kopieren, fehlt diesen Plagiaten dann doch die spezielle Ausstrahlung.

Flamingo Blatt

N.P.: Diese Nischen, die Sie erwähnt haben, wie sind Sie denn „zu Ihnen gekommen"?

Frau Maier: Unterschiedlich.

Ikebana blau Ikebana grün Ikebana rötlich

Die Ikebana... Ich wollte selber schon immer Ikebana lernen, weil es mich fasziniert, ich es aber nie erlernt hatte. Manches war auch glücklicher Zufall, so dass mich die japanische Ikebana-Präsidentin auf einem Keramik-Markt entdeckt hat.

Seitdem fertige ich viele Teile exklusiv für diese Frau...

Urne Urne blau Urne weiß

Die Urnen kamen durch meine Familiengeschichte. Ich musste mich oft mit dem Tod auseinandersetzen und das war meine aktive Weise... Der konkrete Anlass war der Tod des Schwiegervaters. Als mein Schwiegervater im Sterben lag und er eine Urnenbestattung wollte, war dies der Anfang, mich der künstlerischen Ausgestaltung von Urnen zu widmen. Mein Schwiegervater ruht in meiner allerersten.

Frosch Spatz Schlange Raabe Rolf

Die Tierwelt fesselte mich seit meiner Kindheit. Ich habe mich als Kind viel frei bewegt, habe in der Natur viele unterschiedliche Tiere beobachtet und auch Schildkröten als Haustiere gehabt. Die Ideen für die unterschiedlichen Tiere und Vögel kamen aus der Erinnerung daran.

Und da waren natürlich auch die Wünsche der Stammkundschaft. Sie haben sich immer wieder was gewünscht, und ich habe es gefertigt...

 

N.P.: Gibt es etwas, worauf Sie besonders stolz sind?

Frau Maier: Stolz? Wenn, dann dass ich es ohne Berufsausbildung so weit geschafft habe...

Aber das war richtig so. Sonst hätte ich es nicht auf meine Weise machen können.

 

N.P.: Ich habe Freunde, die haben recht erfolgreich Computer-Tische hergestellt. Als man sie gefragt hat, wo sie es denn gelernt haben, haben sie geantwortet: „Hätten wir es irgendwo gelernt, würden die Tische genau so wie alle anderen ausschauen"...

Frau Maier: Genau das ist es! Das trifft es auf den Punkt! Das Gute war auch, dass ich keinen Druck hatte... Ich hatte ja meinen gelernten Beruf, und in die Kunstkeramik bin ich hineingewachsen...

 

N.P.: Gibt es etwas, was Sie im nachhinein anders machen würden? Was Sie hätten anders machen sollen?

Frau Maier: Die Frage stellt sich so nicht, ich bin so zufrieden, es ist gut so, wie es ist... Sicher, manchmal war es mühsam, aber es ist gut so...

 

N.P.: Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Frau Maier: Nur auf die Gesundheit zu achten... Das geht auch nicht mit Druck. Ich habe die Keramik aus der Freude am kreativen Arbeiten angefangen! Das Geld verdienen hat sich mit ergeben. Aus dem Zwang raus ist es schwer erfolgreich zu werden. Die geschäftliche Seite muss natürlich da sein, die habe ich aber aus dem gelernten Beruf als Bankkauffrau mitgebracht.

 

N.P.: Sie verwenden WinOffice pro seit zehn Jahren?

Frau Maier: Das ist die technische Seite, da hilft mir mein Mann, fragen Sie lieber ihn. Ich bin eher die Künstlerin, an dem technischen habe ich nicht so die Freude, oder den Zugang... Ich wende es einfach an. Aber ich sehe, wie wertvoll das Ganze ist, um sich die Arbeit zu erleichtern.

 

N.P.: Was ist für Sie an unserem Programm besonders wertvoll?

Frau Maier: Das wäre eher eine Frage für meinen Mann, er arbeitet überwiegend damit...

 

(Frau Maier gibt uns an dieser Stelle die Telefonnummer ihres Mannes; den Rest des Gespräches führen wir mit ihm...)

 

N.P.: Ich brauche Sie nicht zu fragen, ob Sie mit dem Support zufrieden sind, das weiß ich, Sie haben sich schon dementsprechend geäußert.

Herr Maier: Also der Support ist außergewöhnlich, das habe ich noch nie so erlebt. Wir arbeiten ja auch kundenorientiert, da ist es angenehm, wenn man auch so behandelt wird...

 

N.P.: Können Sie benennen, was für Sie an unserem Programm von besonderem Vorteil ist?

Herr Maier: Also, das größte Lob ist, dass meine Frau es auch verwendet und gut zurecht kommt, wo sie doch Rechner als notwendiges Übel betrachtet. (lacht).

Lassen Sie mich überlegen; da wären die verschiedenen einstellbaren Preisstufen, denn wir verkaufen ja auch noch Ton , Glasuren und Werkzeuge für Schulen und Töpfereien, gestaffelt nach Menge.

Wopro ist auch prima zum Überwachen des Zahlungsverkehrs... Dass ich die Rechnungen per E-Mail direkt als pdf aus dem Programm verschicken kann... , Brutto- und Netto-Rechnungen erstellen kann, beim Schreiben der Rechnung gleich den Kunden mit anlegen kann. Es ist grafisch übersichtlich, große Buchstaben, das ist für mich als 50+ wertvoll... Und natürlich der Support auf Zack: Screenshot erstellt, eingeschickt, Antwort und Lösung gekriegt!

 

N.P.: Frau Maier, Herr Maier, vielen Dank für dieses Gespräch! Wir werden Ihnen den Link zuschicken, so bald das Interview online ist.

Herr Maier: Wir bedanken uns auch.